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Besuch aus Chicago: Tortoise und Bobby Conn

Lexikon | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Vor rund zehn Jahren war Chicago der Hotspot des US-Musikundergrounds. Wüterichrock und freier Jazz kamen von dort, Elektronika, Avantgardepop und Postrock. Die Aufregung hat sich längst gelegt, einige der damaligen Bands sind freilich immer noch aktiv. Tortoise etwa, die bekanntesten Vertreter des Postrock, jenes seltsamen Nichtgenres, das am ehesten als instrumentale Rockmusik mit Denkerstirn beschrieben werden kann. Am Sonntag gibt es im Wuk ein Wiederhören mit dem Schildkrötentrupp. Und auch Bobby Conn kommt nach Wien. Der rührige Entertainer begegnete dem strengen Treiben in Chicago einst mit einer Extraportion Glam und Beinahe-Welthits wie "United Nations under the rule of satan". Soeben wurde sein Schlüsselwerk "Rise Up!" neu aufgelegt, am Montag spielt er in der Fluc Wanne. GS

Wuk, So 20.00 (Tortoise); Fluc Wanne, Mo 21.00 (Bobby Conn)


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