Neu im Kino

Der Anfang vom Ende: "Harry Potter" 7.1

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Die Zeichen stehen auf Sturm. Während sich über England der Himmel verdunkelt, übt sich der Zaubereiminister vor ängstlich versammelter Kollegenschaft in flammenden Durchhalteparolen. Ein symbolträchtiger Auftakt für das Kinopublikum, denn nicht nur gilt es, das mittlerweile überall auftauchende Böse abzuwehren, sondern zugleich die Verfilmung von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", des ersten Teils des letzten Bandes von Joanne K. Rowlings Erfolgsserie, durchzuhalten.

Für die Zauberer stehen die Chancen jedenfalls nicht schlecht: Die Niederlage des nasenlosen Lord Voldemort ist ohnehin vorgeschrieben, und die Verfilmungen von Rowlings verquasten Jugendbüchern sind kommerzielle Selbstläufer - da braucht Warner Bros. seit neun Jahren nur noch regelmäßig die Kassenladen aufzumachen. Als Phänomen kann hier höchstens gelten, dass man einer halben Generation die unverblümte Wiederverwertung von unzähligen Versatzstücken des Genres - von Tolkien bis George Lucas -


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