Kunst Kritik

Nachkriegsmoderne und Ewigkeit

Steiermark | Herwig G. Höller | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Er ist einer der zentralen Vertreter der "Grazer Schule" und in seiner Interdisziplinarität paradigmatisch: Eilfried Huth, er feiert im Dezember seinen 80er, hat sich nicht nur mit Architektur beschäftigt, sondern auch mit bildender Kunst. Huths Bildproduktion in "Tirages Retouchées" erinnert an Planungsarbeiten. Bei Abstraktionen geht er oftmals von fotografischen Vorlagen aus, die nachgezeichnet und per Kopiergerät kontrastreich vervielfältigt werden. Das linienbetonte Resultat wird schließlich projiziert und auf Leinwand gemalt. Inspiration kommt dabei etwa vom Alten Testament. Und in einem zweiten, flächigerem Ausstellungsteil eindeutig von weiblichen Formen. Ein großer Nachkriegsmodernist beschäftigt sich mit ewigen Themen.

galerie remixx, bis 10.1.2011


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