Glosse?

Yogi, go home! Macht Yoga in den eigenen vier Wänden!

Straßenyoga

Falter & Meinung | Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Ursprünglich soll Yoga ja einmal eine Technik gewesen sein, die auf die Reise nach innen führt. Das ist mit einem Modetrend naturgemäß unvereinbar. Dem vorletzten Schrei des internationalen Yogabooms, Nacktyoga genannt und vornehmlich in San Francisco und New York gesichtet, kann man immerhin noch zugute halten, dass er hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Anders beim Street-Yoga, das schon den Sprung von Großbritannien auf den Kontinent, nach Berlin, geschafft hat. Dort installierte Initiator Josef Foos kleine Korkmännchen auf Straßenschildern, die nicht nur Glück und Freude bringen, sondern auch die Vorbeieilenden dazu auffordern sollen, gewaltfrei eine bestimmte Yogahaltung zu vollführen. Habt Mitleid, bitte, bitte: Übt weiter in den eigenen vier Wänden!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige