Da lacht die neue Macht

Politik | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Die Grünen treten an, als Regierungspartner Wien zu verändern - ohne große Knaller, aber mit vielen kleinen Überraschungen

Analyse: Stefan Apfl, Josef Gepp, Nina Horaczek

Monika Vana hat das Motto des Tages um die Schulter hängen. Die grüne Gemeinderätin trägt eine Tasche, auf der in fetten Lettern "staatstragend" steht.

Genau so präsentieren sich die Wiener Grünen auf ihrer Landesversammlung vergangenen Sonntag. Die Brust stolz geschwellt, den Kopf hoch erhoben marschieren die grünen Funktionäre zur Versammlung, um Rot-Grün abzusegnen. Von "einem historischen Moment", von einer "neuen Zeitrechnung" wird die Rede sein, ehe 338 Grüne für den Pakt der Wiener Parteichefin Maria Vassilakou stimmen - und nur vier dagegen.

Auch die Wiener SPÖ scheint sich nach dem Verlust der absoluten Mehrheit nun doch auf den neuen Juniorpartner zu freuen. Im Gegensatz zu den Grünen waren Journalisten beim entscheidenden Ausschuss nicht erwünscht, und auch die Diskussion kann so lebhaft nicht


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