"Demnächst können wir zusperren"

Politik | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Weniger Stipendien, weniger Jobs, weniger Spitzenforschung - zehn Institute erklären, wie katastrophal die Kürzungen für die Wissenschaft sind

Rundruf: Ingrid Brodnig

Es traf die Institute wie ein Schlag, ohne Vorwarnung gab die Regierung bekannt, bei der außeruniversitären Forschung massiv zu kürzen. Ihre Basisfinanzierung wird gestrichen, so sollen 28 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren gespart werden. Nach heftigen Protesten hat Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) Ersatzlösungen für einige Institute angekündigt (siehe Kasten Seite 15). Die Sparmaßnahmen betreffen dutzende Einrichtungen, die forschen, Stipendien vergeben oder namhafte Intellektuelle anziehen (siehe Kommentar von Konrad Paul Liessmann auf S. 6). Im Folgenden melden sich zehn Institute zu Wort und erklären, was die Kürzung für sie schlimmstenfalls bedeutet - und was das für Österreich heißt.

Nichts fließt im Donauraum

"Die österreichische Regierung ist stolz darauf, dass sie bei der Donauregionalinitiative


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