Es ist nie zu spät für permanente Pubertät

Feuilleton | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Als Darsteller übersteuerter Charaktere zählt Will Ferrell zu den Innovatoren des komödiantischen Kinos

Erörterung: Klaus Nüchterm

Man mag ihn aufgrund phonetischer Ähnlichkeit mit Colin Farrell verwechseln (womit man ziemlich weit danebenliegt), mit den Farrelly Brothers assoziieren (was gar nicht so daneben ist) oder mit dem Popproduzenten Pharrell Williams durcheinanderbringen. Aber wer ihn je gesehen hat, wird diese Physis und Physiognomie wohl kaum jemals vergessen oder verwechseln.

Aus der Menge zeitgenössischer Filmkomiker ragt Will Ferrell buchstäblich heraus: Er überragt Jack Black um 23, Ben Stiller um 18, Steve Carell um 16 und John C. Reilly immer noch um vier Zentimeter. Lediglich Vince Vaughn nimmt ihm seinerseits vier Zentimeter ab, wirkt aufgrund seiner Masse aber weniger leuchtturmhaft.

In seinen Filmen werden dem hünenhaften Kalifornier zwar meist ein oder mehrere Partner an die Seite gestellt, aber er bleibt doch the other guy: Nicht nur in Retrokomödien wie "Anchorman.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige