Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

... dass (zumindest einige) Straßenbahnfahrer Helden sind, wie eine Leserin dem Falter schildert. Bestückt mit Handtasche, Gepäck und zwei kleinen Enkelinnen vergaß die Dame beim Umsteigen ihre Tasche samt Dokumenten in der Straßenbahn. Sie wurde gefunden und wird gemeinhin nach zwei Tagen in der Wiener-Linien-Zentrale Erdberg retourniert - was in diesem Fall Probleme bedeutet hätte, da die Besitzerin vor einer Flugreise stand. Also brachte ihr ein "heldenhafter Chauffeur namens René Svatek" die Tasche spätabends vorbei - ohne Trinkgeld anzunehmen.

? dass sich Weihnachten nähert wie ein Tsunami. Das merkt man nicht nur an letztwöchig eröffneten Christkindlmärkten (siehe S. 36), sondern auch an der Beleuchtung der Einkaufsstraßen, die diese Woche angeht - heuer erstmals (und stromsparend) etwa auf Wollzeile, Westbahnstraße und Hernalser Hauptstraße. Laut einer GfK-Studie leisten sich außerdem immer mehr Wiener einen "Zweitbaum" - der verbreitet dann ungefähr von Mitte November bis 23. Dezember das richtige Flair.

? dass Kunstdiebe in Luxushotels ihr Unwesen treiben. Im Bristol auf dem Ring schnitten die Täter am Freitag das Gemälde "Die Schlacht" des polnischen Malers Wojciech Kossak aus dem Rahmen. Ob es sich dabei ums Original oder eine Kopie gehandelt hatte, vermochte man im Bristol auch nach Tagen noch nicht zu sagen.

... dass sich das FBI neuerdings in Favoriten herumtreibt. Wie nun bekannt wurde, verhaftete die US-Behörde im Oktober dort einen Ungarn, der die Entführung eines Juweliers in Los Angeles geplant haben soll. Details zur unklaren Geschichte sollen in Bälde bekanntgegeben werden.


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