Kreativität im Kontrapunkt

Steiermark | aus FALTER 46/10 vom 17.11.2010

Der gut organisierte Jazzer Michael Lagger spielt gerne mit barocker Polyphonie

Porträt: Markus Guldenschuh

Wer den jungen Pianisten Michael Lagger derzeit treffen will, muss früh aufstehen. Zwischen der Marketingarbeit für sein neues Album "Akrostichon" und dem Abflug nach Berlin, wo er mit seiner Freundin bei einem Gesangswettbewerb korrepetieren wird, geht sich gerade noch ein Frühstückstermin aus.

Michael Lagger wurde 1986 in Klagenfurt geboren und spielt von Kindheit an Klavier. 2009 hat er seinen Master in Jazzklavier und 2010 den Master in Jazzkomposition abgeschlossen. Beides an der Kunstuniversität Graz, beides mit ausgezeichnetem Erfolg. Über die Universität hat er sich in das Netzwerk von "Fat Tuesday" eingeklinkt, jenem umtriebigen Verein von jungen Jazzern, der unter anderem für das jährliche Festival "Jazzwerkstatt" verantwortlich zeichnet. "Die Jazzwerkstatt hat sich vorgenommen, junge, alternative, genreübergreifende Projekte zu fördern", erklärt Michael Lagger


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