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Der Erich-Fried-Preis 2010 geht an Terézia Mora

Lexikon | aus FALTER 47/10 vom 24.11.2010

Die Autorin Terézia Mora wurde 1971 in Sopron geboren, 1990 ging sie zum Studieren nach Berlin. Sie übersetzt aus dem Ungarischen, schreibt selbst auf Deutsch. Ihr erstes Buch "Seltsame Materie" erschien 1999. Fünf Jahre später gelang ihr mit "Alle Tage" der Durchbruch. "Bei Terézia Mora ist alles Sprache, und die Sprache ist alles", schrieb Verena Mayer damals im Falter. Dieser Tage hält sich Mora in Wien auf, um im Rahmen der Erich-Fried-Tage 2010 den Erich-Fried-Preis in Empfang zu nehmen, der ihr vom Alleinjuror Urs Widmer verliehen wird. Am Vorabend der Verleihung liest der Schweizer Autor selbst im Literaturhaus, eingeleitet von Klaus Amann. Am Sonntagvormittag folgt die offizielle Preisvergabe. Einen weiteren Auftritt absolviert Mora am Montag bei der von Robert Schindel initiierten Reihe "Lesarten der Sprachkunst". SF

Literaturhaus, Sa 19.00, So 11.00, Mo 19.00


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