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M.I.A.: Militanz, Irritation und Aufregung

Lexikon | aus FALTER 47/10 vom 24.11.2010

All I wanna do is", singt M.I.A. in ihrem bislang größten Hit "Paper Planes". Anstatt einer Erklärung folgen Schüsse und die von Kassengeklingel begleiteten Worte "and take your money". Die 1975 als Mathangi "Maya" Arulpragasam geborene britische Sängerin mit Wurzeln in Sri Lanka mag es radikal, plakativ und störrisch. Dancehallreggae mischt sie mit Bollywoodsounds, Techno mit Hip-Hop, eingängigen Pop mit digitalen Störgeräuschen. Und während andere Künstler mit der Zeit immer angepasster werden, klingt M.I.A. auf ihrem heuer erschienenen dritten Album "Maya" so aufgekratzt und militant wie noch nie. Die Tour zur Platte führt die einstige Studentin der Saint Martins Art School in London jetzt erstmals nach Wien. GS

Gasometer, Di 20.00


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