Bananen sind begehrt und Bach-Suiten sind lustig

Feuilleton | aus FALTER 47/10 vom 24.11.2010

Letzte Woche startete mit der interaktiven Musikschiene Cinello das neue Programm der Jeunesse für die Allerkleinsten

Reportage: Kirstin Breitenfellner

Die Stimmung ähnelt einem Picknick. Auf dem grünen Teppich lagern Eltern mit ihrem Nachwuchs, auf der Bühne liegt ein grüner Flokati vor Blumenkulisse und einer Bank, darauf eine schlafende Fee (Lilian Glenn). Als sie sich räkelt, streckt und erhebt, beginnt das erste Kind zu weinen. Cinello, die neue interaktive Konzertreihe von Jeunesse und Grazer Spielstätten, wendet sich an die Allerkleinsten, die Ein- bis Dreijährigen, womit die ambitionierten Kulturvermittler alle Altersklassen abgedeckt hätten (das Programm Triolino kann ab drei, Piccolo ab sechs, Concertino ab neun und music4u ab zwölf besucht werden).

"Frau!", ruft ein Kind, das schon ein bisschen sprechen kann. Dann kommt ein Mann mit einem großen Instrumentenkoffer (Christoph Schrader), packt eine Banane aus und beginnt zu essen. "Banane!" Seitens des Zielpublikums keimt


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