Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 47/10 vom 24.11.2010

... dass sich Bigfoot im Lainzer Tiergarten herumtreibt. Das behauptet zumindest ein anonymer Spaziergänger in einem Brief an den Falter. Unweit der Hermesvilla fand dieser zwölf Fußabdrücke, die eindeutig dem nordamerikanischen Urviech zuzuschreiben sind. Oder doch betrunkenen Jugendlichen? Oder Scherzbolden? Wir jedenfalls warten gespannt auf erste Yeti-Sichtungen am Kahlenberg.

? dass der Mann im Müll von selbst in den Müll kam. Der 26-jährige Donaustädter, der Anfang November ohnmächtig aus einem Container in eine Müllpresse geworfen und dort beinahe zerquetscht wurde, kann nicht erklären, wie er in die Tonne kam. Fremdverschulden schließt die Polizei mittlerweile aus. Der Fall wurde daher zu den Akten gelegt.

? dass ein Toter in einem Bus der Wiener Linien lag. Der Chauffeur scheint den Mann, der Samstagnacht im N43 lag und vielleicht an einer Überdosis starb, wohl für einen schlafenden Betrunkenen gehalten zu haben. Die Leiche führte der Lenker deshalb in die Busgarage, wo Betrunkene gemeinhin "am nächsten Tage von alleine verschwunden sind", wie die Wiener Zeitung den Buschauffeur zitierte. Der betroffene Fahrer wurde vom Dienst abgezogen, weil er den vermeintlich Schlafenden nicht bei der letzten Station aufzuwecken versuchte.

... dass die Pummerin einen neuen Klöppel hat. Mit 600 Kilo ist er um 200 leichter und belastet damit den Glockenkörper weniger als sein Vorgänger. Der Klang bleibt gleich. Der Austausch soll die Lebensdauer der Glocke erhöhen, die ursprünglich aus türkischen Kanonen und nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegossen wurde. Sie läutet nur wenige Minuten im Jahr.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige