Das wunderliche Gotteshaus

Steiermark | aus FALTER 47/10 vom 24.11.2010

Der Grazer Pfarrer Hermann Glettler hat aus seiner Kirche ein Kunstwerk moderner Prägung geschaffen

Andacht: Tiz Schaffer

Wenn man dieser Tage an der Pfarre St. Andrä im Bezirk Gries vorbeikommt, kann es passieren, dass einem der Mund offen bleibt. Bis zur Kirchturmspitze ist das Gotteshaus mit Redewendungen und Wörtern wie "Skepsis", "Erlösung", "Science Fiction" oder "Ach du grüne Neune!" beschrieben. Hat da einer den Verstand verloren? Mitnichten, es ist bloß das jüngste Kunstprojekt, das der Hausherr von St. Andrä, Pfarrer Hermann Glettler, initiiert hat. Der Künstler Gustav Troger, der bereits den Feldbacher Kirchturm zum Kunstzeigefinger verwandelte, hat dafür Bezeichnungen ausgewählt, die in der Adler-Farbkarte in Verwendung sind. Dort bezeichnen sie auf emotional-assoziative Weise verschiedene Lackfarben.

Es ist, bei Gott, nicht die erste Kunstintervention in St. Andrä. Und so wie sich die Kirche nach all den Eingriffen der letzen Jahre jetzt darstellt, ist nicht unwahrscheinlich,


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