Buch der Stunde

Als es in Wels das Café Urbann noch gab

Sebastian Fasthuber | Lexikon | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Mit seinem erzähltechnisch eleganten und stilistisch präzisen Debüt "Maitage" hat Günter Wels eines des bemerkenswerteren heimischen Prosawerke dieser Saison veröffentlicht. Dass bisher noch kaum über dieses Buch gesprochen oder geschrieben wurde, kann nur zwei Gründe haben. Es mag einerseits am Debütantenmalus liegen ("Den soll sich zuerst ein junger Kollege anschauen", denkt der Redakteur). Oder aber es hat damit zu tun, dass man zögert, das Werk eines Kollegen zu besprechen. So oder so macht man einen Fehler.

Im wirklichen Leben hört Günter Wels auf den Namen Günter Kaindlstorfer (Jg. 1963) und spielt seit vielen Jahren als Kritiker, Journalist und Moderator in der ersten Liga der medialen Literaturvermittler im Land. Als Autor profitiert er fraglos von seiner Belesenheit wie von seiner journalistischen Schreiberfahrung. Dennoch ist er als Günter Wels ein anderer. Er versetzt sich zurück ins Leben eines jungen Mannes in der Provinz und serviert dem Leser sieben leicht daherkommende,

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