Lecture mich!

Feuilleton | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Regisseur Yosi Wanunu möchte nicht die Welt verbessern, sondern nur das politische Theater

Vorbericht: Wolfgang Kralicek

Off-Theater-Veranstaltungen

sind nicht immer ein Festessen. Die Aufführung aber, mit der die Gruppe Toxic Dreams im schicken Neubauer Restaurant Schon Schön gastierte, kann man ohne Übertreibung als kulinarisch bezeichnen.

20 Besucher saßen an einem großen Tisch und kamen in den Genuss eines siebengängigen Menüs; zwischen den Gängen unterhielten sich ein Regisseur und eine Schauspielerin über Theater. Mit "My dinner with toxic dreams", einer Adaption des Louis-Malle-Films "My Dinner with André", beendete die Gruppe vergangenes Frühjahr ihren "Theaterzyklus".

Wenn mit "Toxic Davos" nun der neue "politische Zyklus" startet, gibt es wieder was zu essen. Diesmal allerdings müssen sich die Zuschauer die Gratismahlzeit erst verdienen: Wenn um 19 Uhr das Abendessen serviert wird, haben sie schon fünf Stunden Performance hinter sich.

Die nach dem Weltwirtschaftsforum


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