Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

... dass sich Rot-Grün schon auf den Radwegen bemerkbar macht. Zumindest die wichtigen Routen in den inneren Bezirken waren nach dem ersten Schneefall vom Gatsch befreit. Bei den Radspuren muss man aber noch lernen im neuen Wiener Rathaus. Nicht einfach den ganzen Schnee von der Autospur dorthin schieben, gell Rot-Grün?

? dass die Leute nichts lernen. An den Adventsamstagen lässt man das Auto doch zu Hause, zumindest wenn man zum Christkindlmarkt will. 270 Autos hat die MA 48 abtransportiert, rund 300 Euro kostet es Falschparker, wenn sie ihren Wagen wieder holen möchten. Für 300 Euro kann man ganz schön oft Fahrscheine in Öffis zwicken - und damit fahren.

? dass vor den Banken mehr privates Sicherheitspersonal vor Überfällen schützen soll. Seltsam. Laut Experten führen gerade bewaffnete Aufpasser regelmäßig zu brenzligen Situationen. Gibt es überhaupt noch so viel Bares zu holen in den Banken?

... dass Christbäume auch pink sein dürfen. Zumindest im Oberen Belvedere, wo die Künstlergruppe Gelitin eine schneemannartige, mit fleischfarbenem Latex überzogene Christbaumvariation aufgestellt hat. Hallo, Rot-Grün, wäre das nicht auch eine hübsche Variante für den Rathausplatz?

? dass Solespender die Umwelt entlasten. Nein, das ist jetzt nichts fürs Badezimmer oder den Thermentempel. Es geht um den Winterdienst. Da sind mehr Fahrzeuge mit diesem Gerät ausgestattet, das Salz nicht mehr streut, sondern Glatteis gezielt flüssig bekämpft. Und das schützt Boden, Grundwasser und Pflanzen. Reduziert werden kann damit auch der Splitteinsatz, was wiederum die Feinstaubbelastung verringert. Nett.


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