Skisprung: Wien bleibt schanzenlos

Winter in der Hauptstadt

Stadtleben | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Update: Christoph Heshmatpour

Es ist einer jener Pläne, die irgendwann auftauchen, einigen Wirbel verursachen und dann ohne viel Lärm in der Versenkung verschwinden. Vor fast zwei Jahren verkündete Wiens Bürgermeister Michael Häupl im Rausch des Skisprung-Booms per Wiener Zeitung, dass der Bau einer Großschanze in Wien, auf der auch Weltcup-Bewerbe stattfinden könnten, "nicht nur aufgrund der aktuellen, sondern wegen der langfristigen Attraktivität des Sports eine gute Idee" sei. Immerhin, andere größere Städte wie Oslo oder Innsbruck würden auch über Schanzen verfügen, die bei Weltcup-Bewerben zehntausende Menschen anzögen.

Der Skisprungsport boomt heute immer noch. Am vergangenen Wochenende hat der Weltcup begonnen, und die österreichischen Skispringer sind wieder ganz vorne dabei. Der ORF überträgt die Heldentaten von Schlieri, Kofi und Co in ausuferndem Maße. Doch die Pläne für die Wiener Sprungschanze, die zum Beispiel in der Gegend der Hohe-Wand-Wiese oder in Kaltenleutgeben


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