Ski?

Die Geschwindigkeit, die man noch sehen kann

Wintersportglosse

Stadtleben | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Wolfgang Kralicek schaut im Winter lieber Skirennen als Fußball

Was sehen wir, wenn wir Skirennen schauen? Wir sehen Ausnahmekönnern dabei zu, wie sie Fehler machen. Das Schöne an Skirennen ist, dass man sehen kann, ob ein Läufer oder eine Läuferin schnell ist. Während man etwa in einem Formel-1-Qualifying ohne mitlaufende Stoppuhr unmöglich beurteilen kann, wie schnell ein Fahrer unterwegs ist, hat man beim Skifahren zumindest theoretisch die Chance dazu. Skifahren ist viel unmittelbarer als die Formel 1, und die Pisten sind weit unberechenbarer. Ein Weltcuprennen ist ein Grand Prix ohne Motoren: Technische Defekte gibt es entsprechend selten, Fahrfehler umso häufiger. Die Profis unter den Skirennenschauern versuchen, ohne auf die Uhr zu schauen, zu erkennen, ob ein Fahrer gut unterwegs ist. Dabei kann man sich aber auch täuschen: Nicht selten ist ein Läufer nur "optisch schnell". Solchen und anderen Mysterien des Skisports soll in den nächsten Wochen hier auf den Grund gegangen werden.


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