Die Kantine von der Enterprise

Stadtleben | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Auf der Mahü übersiedelte Wein & Co in ein neues Architekturraumschiff

Lokalkritik: Florian Holzer

Schon seltsam, wenn man sich erinnert, was und wie der Wein & Co früher, also 1993, war: ein enges Souterraingeschäft in der Habsburgergasse, das eine für damalige Verhältnisse gänzlich neue Weinperipherie (von Literatur über Gläser bis Korkenzieher) bot und ein Weinsortiment, das sowohl am preislich ganz unteren als auch ganz oberen Rand extrem interessant war.

Mittlerweile hat Österreichs Weinsupermarkt nicht nur 18 Filialen und macht knapp 50 Millionen Umsatz, er trug durch Abbau der vor 17 Jahren schon noch sehr aufrechten Hemmschwellen überproportional zur Demokratisierung des Themas Wein bei. Und siedelte sein dereinst extra-exklusives Sortiment eher in der Mitte an. Und stellte sich der Tatsache, dass Massenweinhandel zwar eine durchaus lukrative Sache sein kann, mit Weingastronomie aber noch viel mehr weitergeht. Weshalb sechs der Wein-&-Co-Filialen eigentlich Weinbars sind,


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