Wer wird denn eigentlich gefördert?

Steiermark | aus FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Die Vergabe des Kunstförderpreises des Landes Steiermark hinterlässt einen etwas schalen Nachgeschmack

Preiskritik: Ulrich Tragatschnig

Alle zwei Jahre wird der mit 11.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst vergeben. Dazu wird ein Gastkurator eingeladen, den Hauptpreis und neun Nebenpreise, Ankaufspreise und Arbeitsstipendien aus den Einreichungen zu ermitteln und in einer "Wettbewerbsausstellung" zu präsentieren. In diesem Jahr war das Christiane Meyer-Stoll, die seit 1989 als Kuratorin von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst tätig ist, seit zehn Jahren diese Funktion am Kunstmuseum Liechtenstein ausübt und heuer schon selbst Preisträgerin war, mit dem Justus-Bier-Preis für Kuratoren ausgezeichnet wurde.

Die Richtlinien zur Preisvergabe beharren zwar auf einem durch Geburt oder Ausbildung oder sonst irgendwie plausiblen Steiermarkbezug der Künstler, sind aber so vage formuliert, dass dem Kurator genug Freiraum bleibt: Zwischen

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