Kurz und klein?

Meldungen

Medien | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Journalistenaufstand in Ungarn Zwei unabhängige ungarische Wochenzeitungen erscheinen diese Woche mit leerer Titelseite. Damit wollen die Blätter Magyar Narancs und Elet es irodalom gegen das geplante neue Mediengesetz auftreten. Das umstrittene Gesetzesvorhaben der rechtskonservativen Regierung Viktor Orbans sieht vor, dass auch die gedruckte Presse und die Internetportale der Kontrolle der Medienaufsichtsbehörde NMHH unterworfen sind. Die neue Behörde ist mit Kadern der Regierungspartei Fidesz besetzt. Sie wird über Printmedien Geldstrafen bis zu umgerechnet 90.000 Euro verhängen können.

56 Prozent

der Männer in Österreich glauben laut einer neuen Imas-Umfrage, Zeitungen würden vieles verzerrt darstellen. Bei den Frauen sind es nur 44 Prozent.

Kein ORF-Job für Niko Pelinka Seit Wochen kursiert das Gerücht, die SPÖ möchte Niko Pelinka, derzeit Leiter des SPÖ-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat, als neuen Generalsekretär am Küniglberg installieren. Selbst ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat dieses Gerücht nicht eindeutig dementiert. Jetzt meldete sich Pelinka selbst zu Wort. "Dieses Gerücht ist absoluter Schwachsinn", sagt er in der Tageszeitung Standard. Er werde der nächsten ORF-Geschäftsführung nicht angehören.

Economist auf Deutsch Seit dieser Woche arbeitet das deutsche Nachrichtenmagazin Focus mit dem Economist zusammen. Erstes gemeinsames Produkt ist das Sonderheft "Die Welt 2011", in dem berühmte Menschen wie US-Außenministerin Hillary Clinton oder Starkoch Jamie Oliver schreiben. Durch diese Kooperation erscheint der Economist das erste Mal seit 25 Jahren wieder auf Deutsch.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige