Last Man Buying

Feuilleton | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Die Musikindustrie ist nicht tot, riecht aber komisch. Derweil zehrt sie noch von ihren Archiven. Die digitale Musikwelt bleibt Baustelle

Recherche: Sebastian Fasthuber

Die Beatles sollen's wieder einmal richten. Wenn sich auf dem Musikmarkt gar nichts mehr verkaufen lässt - die Band aus Liverpool, die sich vor mittlerweile 40 Jahren aufgelöst hat, zieht immer noch.

In den Nullerjahren setzten die Fab Four weltweit immerhin 30 Millionen Alben um. Eine Zahl, mit der nur ganz wenige aktive Popgruppen mithalten können. Heuer hat ihre Plattenfirma EMI das "Rote" und das "Blaue Album" in den schon obligatorischen Remastered-Fassungen auf den Markt gebracht. Außerdem wurde der Katalog des alten Beatles-Labels Apple in Gestalt eines voluminösen Box-Sets ("Apple Records Box Set") und diversen schlankeren Formaten neu aufgelegt. John Lennons 70. Geburtstag feierte man mit Neuausgaben seiner Soloalben sowie ebenfalls mit einem Box-Set ("Signature Box").

Vor allem aber gibt es die Beatles jetzt auch


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