Howards Hohelied der Funktionalität

Feuilleton | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Der Regisseur Howard Hawks (1896-1977) brachte das klassische Hollywoodkino auf den Punkt

Stichworte: Michael Omasta, Michael Pekler

Ob Western oder Film noir, Screwball Comedy oder Actionfilm, Musical oder Sandalenepos - Howard Hawks wusste dem Stoff so gut wie jeden Genres einen schlanken Schnitt zu verpassen.

Ein Geschichtenerzähler

"Ich bin meiner Meinung nach nichts anderes als ein Geschichtenerzähler: ein Mann, der mit Kamera und Action eine Geschichte so gut wie möglich erzählt." So weit Hawks über Hawks, der für viele Kollegen und Kritiker bis heute schlicht der Inbegriff des perfekten Filmemachers ist.

Mehr als 40 Filme hat Howard Hawks, ein Klassiker vom Rang eines John Ford oder Alfred Hitchcock, zwischen 1926 und 1970 in Hollywood gedreht, optimistische Actionfilme genauso wie pessimistische Komödien. Sein vielzitierter Pragmatismus geht vom Drehbuch aus, danach erst aufs Bild über. Ihn interessieren zuerst Details, Szenen, Situationen, die sich aufbauen zwischen den Charakteren;


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