Harte Bande

Stadtleben | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Superschnell, wenig telegen, brutal und meist sehr maskulin: Eishockey wird in der Hauptstadt wieder ganz groß. Endlich

Matchbesuch: Christoph Heshmatpour, Stefan Rathmanner

Mit seinen 174 Zentimetern hat Rafael Rotter nicht unbedingt die Idealgröße für einen Eishockeyspieler. Doch wie sich Rückennummer 6 in der Partie seiner Vienna Capitals gegen die Gäste aus Zagreb in den Schlusssekunden mutig dem Zweikampf mit dem deutlich bulligeren Kanadier Jonathan Filewich stellt, ringt den fast 4000 Zuschauern in der Albert-Schultz-Halle lautstarke Anerkennung ab. Dass Rotter zuvor mit zwei Treffern hauptverantwortlich für den 4:2-Sieg der Capitals gewesen ist, rundet das Bild vom kämpferischen Heißsporn ab. Die Fans in der Halle in Downtown Wien-Donaustadt feiern ihren Helden, der als einer von ganz wenigen Capitals-Spielern gebürtiger Wiener ist.

So hitzig es auf dem Eis oft zugeht, so schnell streifen die Cracks die Gewalt und die Emotionen auch wieder ab. Mit Bedacht formuliert Rotter


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