Basics?

Gutes Öl, das ganz native, gibt's nicht nur von der Olive

Grundkurs Kochen (104)

Stadtleben | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Auf die Gefahr hin, ein wenig monothematisch zu werden, bleiben wir noch einmal beim Öl. Denn natürlich ist auch im Grundkurs nicht alles im Olivenöl. Au contraire! Wenn man zum Beispiel ein boboeskes Wok-Gericht zubereitet und die Chinapfanne dafür sehr, sehr heiß werden lässt, nimmt man natürlich besser ein Öl, dass hohe Temperaturen verträgt, also Erdnussöl. Das hat zwar ernährungsphysiologisch nicht viel bis gar nix zu bieten, verbrennt aber nicht so schnell und ist geschmacksneutral.

Rapsöl wiederum ist nicht nur zum Traktorfahren gut, sondern auch zum Kochen. Vom Hinweis "cholesterinfrei" auf dem Etikett sollte man sich nicht irritieren lassen. Das ist zwar a) gut, aber b) bei jedem Pflanzenöl der Fall. Aufgrund seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren ist Rapsöl aber besonders hitzestabil und eignet sich zum Dünsten, Kochen oder Backen. Frittieren? Lieber nicht. Ab 140 Grad beginnt sich Rapsöl zu zersetzen. Demnächst bekommen Sie hier wieder ihr Fett weg. Butterschmalz nämlich. Tolles Produkt. cw


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