Brot macht erfinderisch

Stadtleben | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Wien erlebt gerade einen regelrechten Brotboom. Alles über die neuen Quereinsteiger, Einzelgänger und Backvisionäre

Backstubenreport: Florian Holzer

Plötzlich reden alle von Brot. Plötzlich stellen sich Menschen vor Bäckereien an. Sie tun das aber nicht wegen Knappheit und zum Hamsterkaufen, sondern weil auf einmal alle Brot ganz super finden.

Wien erlebt gerade einen Brot-Hype, wie es ihn seit Erfindung des Getreides noch nicht gegeben hat und wie er bei keinem anderen so alltäglichen Lebensmittel erinnerlich ist: Die junge Denise Pölzelbauer, bisher primär einer kleinen Schar von Slow-Food-Jüngern bekannt, eröffnete vergangenen Freitag ihren neuen Shop im spektakulären Nouvel-Tower am Donaukanal; Karl Wlaschek Junior filialisierte vor einigen Wochen sein Boutiquen-Café auf der Freyung und sperrte eine "ODC Bakery" in Döbling auf, in der sich jetzt die Menschen um Brot balgen. Das Motto am Fluss checkte sich schon im Sommer für die Herstellung seiner individuellen Brote und


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