Bruchstücke jüdischen Lebens

Steiermark | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Zwei wichtige Publikationen rücken Fragen der Erhaltung jüdischer Friedhöfe in der Steiermark ins Blickfeld

Bücherbericht: Thomas Wolkinger

Nicht immer wird der Sinn kulturpolitischer Maßnahmen derart augenfällig wie am Beispiel der noch auf Landesrat Kurt Flecker (SPÖ) zurückgehenden Initiative, die jüdischen Friedhöfe der Steiermark in Hinblick auf ihre Geschichte und notwendige Maßnahmen zu ihrer Erhaltung zu untersuchen. Der Initiative lag das Washingtoner Abkommen zugrunde, in dem sich Österreich 2001 zur Entschädigung von Nazi-Opfern verpflichtet hatte und außerdem - in Anhang A - dazu, "zusätzliche Unterstützung für die Restaurierung und Erhaltung jüdischer Friedhöfe" zu leisten. Dass hier Handlungsbedarf besteht, zeigt eine Statistik der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien, die den Zustand von 17 der 63 Friedhöfe österreichweit mit "nicht genügend" angibt und warnt, dass weitere 13 ebenfalls diesen Zustand erreichten, wenn nicht investiert wird.

Nachdem der

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