Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Erratum

Kolumnen | Heidi List | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Was Sie nie über Sex wissen wollten: Heidi List antwortet, bevor Sie fragen

Ich wünschte, ich hätte folgendes SMS an die betreffenden Freundinnen geschrieben: "Danke für die tolle Unterwäsche. Ich werde unt'risch so geil daherkommen, dass Wien im Kollektiv erigiert und keiner weiß, was los ist." Ich wünschte, ich hätte das nicht an wen anderen geschickt. Aber der Herr Freud in mir hat sich genau die schlechteste Telefonnummer für einen Irrtum rausgesucht und auf Senden gedrückt. Von dem Freund, dessen neue Flamme dauernd nicht will, dass er mit mir Kontakt hat. Und mal sein Telefon durchgefräst hat, ob ich vielleicht dort irgendwohin gelüstert habe. Weil jemand, der eine Sexkolumne schreibt, muss sich ja mit dauerwildem Erdbeermund durch den Alltag kopulieren. Bitte, ehrlich, wenn du das liest: Ich bin grauenhaft im Bett! Frag meine Partner, sie weinten meistens, wenn sie mal ran mussten. Es war schrecklich für sie! Du hast wirklich nichts zu befürchten! Dein Freund würde erbrechen, wenn er mich nackt sehen würde, und ... Äh.

Ach was, Gurken, blöde, reg dich endlich ab. Die Wäsche ist tatsächlich fotzgeil. Wien erschauert vor Lust. Nur wegen mir. Und aus.


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