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Wie viel Zuwanderung brauchen wir?

Lexikon | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Im Rahmen der Gesprächsreihe "Ökosoziale Marktwirtschaft im Gespräch" findet die Diskussionsrunde "Zuwanderung: Österreichs ungeliebtes Wunschkind" statt.

Laufend ist dieses brisante Thema in den Medien vertreten, doch nur selten wird dabei nach Lösungen für die zahlreichen Probleme gesucht. Stattdessen wird mit dem Thema Zuwanderung gerne auf politischen Stimmenfang gegangen. Und einige Medien versuchen damit, ihre Auflagen zu steigern. Angesichts der für die Zukunft vorausgesagten demografischen Entwicklung der österreichischen Gesellschaft - mit ihren Folgen der Überalterung, einer schrumpfenden Bevölkerung sowie eines Mangels an Facharbeitern - weisen Experten immer wieder darauf hin, dass Österreich Zuwanderung braucht. Doch die Bevölkerung sieht die vermehrte Zuwanderung oft sehr kritisch. Und fremdenfeindliche Parteien verzeichnen in ganz Europa signifikante Stimmenzuwächse. Gemeinsam mit den geladenen Experten sollen folgende Fragen erörtert werden: Wie viel geregelte Zuwanderung braucht Österreich? Gäbe es auch Alternativen ohne bzw. mit weniger Zuwanderung? Wenn ja: Welche politischen Konsequenzen hätte dies und welche politischen Maßnahmen wären daraus ableitbar? Was kann die vorgestellte Rot-Weiß-Rot-Card zu einer gelungenen Migrationspolitik beitragen? Und wie könnte es gelingen, die Bevölkerung für diese Lösungsansätze zu gewinnen?

Moderiert von Klemens Riegler-Picker (Ökosoziales Forum) wird die Runde aus folgenden Teilnehmern bestehen: Rainer Münz (Forschungsabteilung der Erste Group Bank AG, Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut), Fritz Kaltenegger (Generalsekretär der ÖVP), Sophie Karmasin (Karmasin Motivforschung), Peter Huber (Österreichisches Wirtschaftsforschungsinstitut). sK

Urania, Dachsaal, Mi 16.30-18.00


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