Tipps Neue Musik

Hommage à Berio in "seinem" neuen Saal

Lexikon | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Eigentlich hatten alle auf György Ligeti getippt, als es unlängst um die Namensfindung für den 2001 eröffneten "Neuen Saal" des Konzerthauses ging. Doch dann durfte ein Sponsor entscheiden - gegen den starken Wienbezug Ligetis und für den italienischen Komponisten Luciano Berio (1925-2003). Nun wird der traditionsbewusste Avantgardist und Pionier der elektronischen Musik in "seinem" Saal gewürdigt: Alda Caiello (Mezzosopran), Garth Knox (Viola), Krassimir Sterev (Akkordeon), die Live-Elektroniker vom Tempo Reale Firenze und andere renommierte Interpreten, die in enger Verbindung zu Berio standen, präsentieren einen Querschnitt durch dessen vielgestaltiges Schaffen, von den frühen "Quattro canzoni populari" über zwei der berühmten "Sequenze" (für Flöte bzw. Akkordeon) bis hin zu Spätwerken wie "Altra voce" und "Sonata". CF

Konzerthaus, Do 19.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige