Neue Bücher?

Lexikon | aus FALTER 49/10 vom 08.12.2010

Musikalische Hör- und Lebenswelten: eine Szene für sich

Staatsoperndirektor

Dominique Meyer: Szenenwechsel Wiener Staatsoper. Aufgezeichnet von Michaela Schlögl. Styria, 251 S., ? 24,95

Seine ersten beiden Premieren waren erfolgreich; und erst jetzt, kurz vor der dritten (siehe Feuilleton, S. 34), stellt sich der neue Staatsoperndirektor Dominique Meyer auch in Buchform vor. Seltsam reißerisch kündigt ihn der Klappentext als einsamen Mann an der Spitze des "Flaggschiffs der Kulturnation" an - und verfehlt damit den dezenten Ton, in dem der Franzose selbst von "seinen Gedanken, Ideen, Träumen und Zielen" erzählt, aufgezeichnet von Michaela Schlögl, die bereits Bücher über Rudolf Buchbinder und Georges Prêtre veröffentlicht hat. Sachlich, schnörkellos, zielorientiert wie ein Manager berichtet Meyer von seiner Kindheit im Elsass, seiner Jugend als Rugbyspieler, seiner Zeit in der französischen Kulturpolitik mit Jack Lang (der das Vorwort beisteuerte), seinen Intendanzen in Lausanne


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