Drei Finanzexperten über die Zukunft des Euro

Politik, FALTER 50/10 vom 15.12.2010

Steckt er wirklich in der Krise? Wer kann ihn retten und welche Länder werden fallen?

Rundruf: Bernhard Fischer

Ewald Nowotny, Österreichs Nationalbank-Gouverneur, pendelt derzeit zwischen Brüssel und Frankfurt. Er verhandelt dort mit den Vertretern von EZB und EU-Regierungen über die Zukunft der Eurozone. Nowotny schwebt ein neuer Stabilitätsmechanismus für die Währung vor. Dass der Euro überleben wird, steht für ihn außer Frage.

Kein Blatt vor den Mund nehmen müssen sich jene Experten, die nicht in der ersten Reihe der Verhandler stehen: Finanzmarktanalyst Peter Brezinschek liefert für den Raiffeisenkonzern Einschätzungen, die für die Geldpolitik aus Sicht der Banken entscheidend sind. Gelingt kein Gleichgewicht zwischen Exporten und Importen unter den Euroländern, stehe die Existenz des Euro zur Diskussion. Erfüllen die gefährdeten Staaten ihre Auflagen nicht, werde über die ausgesprochenen Länder-Haftungen hinaus Geld fließen müssen.

Wifo-Experte Thomas Url hat den

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