Kurz und klein?

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Medien | aus FALTER 50/10 vom 15.12.2010

Rote Unterstützung für Wrabetz Das Gespräch aller Parteien über eine Vorverlegung der für August vorgesehenen ORF-Wahl verlief ergebnislos. Die SPÖ zeigt jedenfalls, dass sie kein Interesse daran hat, ORF-Chef Alexander Wrabetz und seine nach Elmar Oberhausers Abgang ausgedünnte Direktorenriege vorzeitig "spazieren" zu schicken. SPÖ-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer meinte nach dem Parteiengespräch, es spreche nichts gegen eine neuerliche Bestellung Wrabetz': "Ich sehe keinen Grund, ihn nicht zu unterstützen." Mit der Bilanz des Generals ist er im Gegensatz zur ÖVP zufrieden. "Das läuft so, wie es laufen soll."

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Prozent der Österreicher sind laut einer Studie des Linzer Imas-Instituts täglich im Internet. Vor zehn Jahren waren es nur 14 Prozent.

Transparenz für Publizistik Moderne Zeiten an der Uni: Das Wiener Publizistikinstitut lässt die Hearings für zwei neue Professuren - Public Relations und Medieninnovationen und -wandel - erstmals über Facebook und Twitter begleiten (http:// www.facebook.com/publizistikwien).

Schwere Zeiten fürs Amtsblatt Der Wiener Zeitung geht eine wichtige Einnahmequelle verloren. Nicht börsennotierte Aktiengesellschaften müssen demnächst nicht mehr ihre Hauptversammlungen im Amtsblatt ankündigen. Grund dafür ist eine EU-Gesetzesänderung, die sich gegen Geldwäsche richtet. Ab 2014 darf es keine anonymen Aktionäre mehr geben, damit fällt auch die Publikmachung von Hauptversammlungen weg. Einladungen per Brief oder Mail reichen aus. Der Wiener Zeitung entgeht dadurch rund eine Million Euro an Inserateneinnahmen.


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