Warenwelt

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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 50/10 vom 15.12.2010

Hinaus aus der Vitrine, herum um die Hälse!

Der Galerist Eugen Lendl schmiegt sich an eine textile Wolkenkette. Ein Herr trägt eine Brosche, die wie eine wundersame Blume aus teils emaillierten Metallen wächst. Und aus dem Ohr einer jungen Frau ragt ein Ohropax-Stöpsel mit geometrischem Formgeschmeide. Wie anziehend Schmuck ist, hat selbst Andrea Zahlbruckner-Jaufer in der kunst.wirt.schaft überrascht. 250 Menschen wollten die "Flucht aus der Vitrine" am Eröffnungsabend sehen, vom Eingang bis zu den Räumen im ersten Stock stauten sich die Besucher. Es war angekündigt, dass etwas passieren werde, fast wie in den Krimis von Wolf Haas. Anwesend war der Großteil der 25 ausstellenden Goldschmiede und Schmuckkünstler. Im Vernissagengetümmel suchten sie sich Personen aus, denen ihr Schmuck passen könnte. Danach bat Wolfram Orthacker in ein aufgebautes Fotostudio. "Wir machen ja Schmuck für Menschen, die Leute sollten damit leben", sagt Andrea Zahlbruckner-Jaufer, die seit acht Jahren


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