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Lesen in der Lounge: Die Kolik, die nicht wehtut

Lexikon | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Die heimische Literaturzeitschrift Kolik hat sich einer antikonformen, ästhetisch eigensinnigen Literatur verschrieben, die einen zum moderaten Einzelheftpreis von neun Euro schön durchbeutelt. Wer nicht lesen will, soll zuhören, wenn Autoren aus dem Universum der Zeitschrift in der Schneiderei des Schauspielhauses vortragen. Diesmal hat der Kolik-Herausgeber, der als Moderator auch mit von der Partie ist, ein starkes Dreiergespann eingeladen. Die aus Graz stammende, in Wien lebende Angelika Reitzer (Jg. 1971) gibt Passagen aus ihrem sprachlich wie stimmungsmäßig höchst eigenständigen Roman "Unter uns" zum Besten. Die als großes Talent gehandelte Sandra Gugic (Jg. 1976) liest aus ihrem Stück "Spoons". Und schließlich präsentiert auch Thomas Arzt (Jg. 1983), der Schauspielhaus-Hausautor 2010/11, Texte aus eigener Erzeugung. SF

Schauspielhaus, Schneiderei, 11.1., 20.00


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