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"The Road": die Apokalypse nach Cormac McCarthy

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Der Mann ohne Namen und sein Junge. Eine in Braungrau versunkene, postapokalyptische Landschaft. Ein konturloser Himmel voller toter Bäume. Menschen, die wieder Tiere geworden sind. Eine Frau und Mutter, die ihren Sohn ein letztes Mal wäscht. Die Stimme des Mannes dazu aus dem Off: "Die Kälte ihres Abschieds war ihr letztes Geschenk." John Hillcoat hat "The Road" von Cormac McCarthy verfilmt, und obwohl dieser Film vom beschwerlichen Marsch des Vaters und des Sohnes "Richtung Süden ans Meer" erzählt, handelt er doch vom Stillstand. Wie ist das, wenn man der letzte Mensch ist und es nicht weiß? Viggo Mortensen bereitet Kodi Smith-McPhee auf die Einsamkeit vor, während nur Charlize Theron in farbigen Flashbacks erstrahlt. Doch nein: Einmal leuchten Farben in einem Wasserfall, und Vater und Sohn gehen schwimmen.

Ab Sa im Stadtkino (OmU)


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