Mogulpackung?

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Die WAZ macht jetzt Wikileaks nach

Was Wikileaks kann, können wir schon lange, hat sich anscheinend der WAZ-Konzern gedacht und eine eigene Whistleblower-Webseite gestartet. Unter derwesten-recherche.org können Informanten anonym Dokumente einreichen.

"Wir wollen und werden nicht alles ungeprüft veröffentlichen, was dort hochgeladen wird. Wir nehmen die Dokumente und Papiere aber als Ausgangspunkt für weiterführende Nachforschungen", erklärt David Schraven, Leiter des Ressorts Recherche. Dass die WAZ anonyme Daten zugespielt bekommt, sei zwar nichts Neues, sagte Schraven, das Whistleblower-Portal soll aber eine weitere technische Möglichkeit zur Kontaktaufnahme darstellen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige