Weihnachten ist: Farbnebel versus Punschschwaden

Feuilleton | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Wir kennen keine Angst und begeben uns am letzten Einkaufssamstag vor Weihnachten ins Auge des Advent-Taifuns

Reportage: Klaus Nüchtern

Die Einkaufssamstage vor Weihnachten sind hervorragend geeignet, um die These von der Schwarmintelligenz des Menschen zu überprüfen. An einem solchen ausgerechnet durch die Mariahilfer Straße gehen zu wollen, ist nicht gerade die originellste, vermutlich sogar eine ziemlich bescheuerte Idee. Auf dem leicht abschüssigen Gelände geht es dann aber erstaunlich zügig voran; was vor allem daran liegt, dass die Fahrbahn ab der Schottenfeldgasse für Autos gesperrt ist, sodass der Falter-Reporter an dem Tag, an dem Silvan Zurbriggen Gröden in 1:57,21 bewältigt, für den Abschnitt vom Gürtel bis zur Zweierlinie handgestoppte 21:50 benötigt.

Ein langgezogener Linksschwung führt ins Museumsquartier, wo das Christkindlmarktunwesen in seiner postmodernen Variante erblüht: Der ganze Hof ist mit Kunststoffcontainern und zu Stehtischen umfunktionierten Enzis


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