Hokuspokus - Out of Focus

Feuilleton | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Bereits zum dritten Mal in der Kinogeschichte versucht die Industrie, mit 3-D-Filmen die Umsätze zu steigern

Filmgeschichte: Michael Omasta

Er ist ein ganz Schlauer, der Yogi Bär. Glaubt er zumindest. "Ich bin so schlau, dass es wehtut", sagt er einmal, und dass er dabei auf einer brennenden Zigarre steht, ein Feuerwerk zu früh zündet und damit um ein Haar auch der Jellystone Park abbrennt, sind Momente höchster Komik.

Rein äußerlich ist Yogi Bär (Jg. 1958) ganz der Alte geblieben. Er bewegt sich auf zwei Beinen, erleichtert Ausflügler gern um den Inhalt ihrer "pic-a-nic baskets", trägt einen grünen Strohhut, einen schicken Stehkragen und Krawatte. Doch zum ersten Mal tritt die von William Hanna und Joseph Barbera kreierte Cartoonfigur jetzt auch in 3D auf. "Yogi Bear", ein Film der Warner Bros., erscheint pünktlich zu den X-mas-Feiertagen, in den USA die traditionell stärkste Kinozeit überhaupt. Derzeit werden in Hollywood an die 60 Filme in 3D produziert; allein Warner bringt


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