"Die Bösewichte sind immer die Briten"

Feuilleton | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Regisseur Stephen Frears über "Tamara Drewe", seine Liebe zu Billy Wilder und Film als Familienbetrieb

Interview: Michael Omasta

Das einzige Markenzeichen von Stephen Frears ist seine Unberechenbarkeit. Der 1941 in Leicester geborene Regisseur, der Mitte der 80er-Jahre mit Filmen wie "My Beautiful Laundrette" zu einem der Wegbereiter des New British Cinema wurde, lässt sich auch nach 40 Jahren im Geschäft nicht festlegen, sondern wechselt Stil und Genre von Film zu Film. Dabei sind ihm Überlegungen theoretischer Natur fremd. "Ich langweile mich rasch", sagt Frears. Eine bessere Erklärung gibt es nicht.

Frears hat Roadmovies ("The Hit"), Literaturverfilmungen ("Dangerous Liaisons"), Gangsterballaden ("The Grifters"), Sozialdramen ("The Snapper") und sogar einen Western ("Hi-Lo Country", produziert von Martin Scorsese) gedreht. Seit seinem 2007 für sechs Oscars nominierten Meisterwerk "The Queen" ist der Regisseur international gefragter denn je und hat sich nun gar einer Comicfigur angenommen:


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