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Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Blake Edwards 1922-2010

William Blake McEdwards war familiär vorbelastet: Sein Stiefvater war Regisseur und Produzent, dessen Vater ein Stummfilmpionier. Edwards selbst kommt über das Schreiben 1955 zur Regie. Er dreht zunächst Militärklamotten und fürs Fernsehen, bevor er mit so grundverschiedenen Filmen wie "Breakfast at Tiffany's" (Romanze), "Days of Wine and Roses" (Säuferdrama), "The Pink Panther" (Krimikomödie) sein Können unter Beweis stellt. 1968 entsteht sein Meisterwerk "The Party" mit Peter Sellers als unwillentlich Chaos verbreitendem Statisten. Im Jahr darauf heiratet er Julie Andrews, die fortan nicht nur in seinem Leben, sondern auch in vielen seiner Filme, von "Darling Lilli" (1970) bis "Victor/Victoria" (1982), die Hauptrolle übernimmt. Am 16. Dezember starb Blake Edwards an den Folgen einer Lungenentzündung.

Captain Beefheart 1941-2010

Kaum ein Fixstarter in den Listen der "100 besten Platten aller Zeiten" wird seltener wirklich gehört als "Trout Mask Replica",

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