Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

... dass es ein gutes Jahr war. Also zumindest für die Wiener Beherbergungsbetriebe. Laut Wien Tourismus ist 2010 sogar ein Rekordjahr - mit fast zehn Millionen Nächtigungen von Jänner bis November kann man das offenbar schon sagen, bevor sich die Massen über den Silvesterpfad wälzen. Zuwächse verzeichnete man bei Wiens Hauptmärkten Russland, Italien und Frankreich. Positiv entwickelten sich auch die Nächtigungen bei Besuchern aus der Schweiz, Österreich, Spanien, Deutschland und Großbritannien. Rückläufig ist die Zahl der Gäste aus Japan. Billige Betten? Von wegen! Auch der Nächtigungsumsatz wird 2010 über dem vom Vorjahr liegen.

? dass der Eisvogel wieder pickt. Am Eis nämlich, das den Wiener Hafen dichtmachen könnte. Der Eisbrecher sorgt dafür, dass auch im Winter 400 Frachtschiffe abgefertigt werden können, während die Personenschifffahrt auf der Donau gerade eine Saisonpause eingelegt hat. 36 Tonnen ist der 36 Meter lange Eisbrecher mit dem kauzigen Namen schwer.

? dass das Eis nicht hält. Auch wenn auf der Donau der Eisbrecher das Eis bricht, auf der Alten und Neuen Donau bricht das Eis auch ohne Hilfe. Weshalb die MA 45 (Wiener Gewässer) warnt: Eislaufen auf der Alten Donau kann lebensgefährlich sein. "Die Eisbildung auf Naturgewässern ist sehr schwer einzuschätzen, da sie nicht nur von der Lufttemperatur abhängig ist", sagt MA-45-Leiter Gerald Loew - und rät zum Kunsteis. Muss er wohl auch, aus Haftungsgründen.

... dass der Hauptbahnhof schon eine Passage hat, bevor da überhaupt ein Bahnhof steht. Vergangene Woche eröffnete Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou den Verbindungsgang zwischen U1 und S-Bahnen am Südtiroler Platz. War da nicht eh schon einer?


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