Hansi heißt heute Zsolt

Stadtleben | aus FALTER 51/10 vom 22.12.2010

Nicht nur Wintersporttouristen kommen aus dem Ausland - auch die Skilehrer

Schneebericht: Ingrid Brodnig

Der Skikurs gehört zur Kindheitserinnerung dazu. Noch Jahre später weiß man ganz genau, wie man als sogenanntes "Zwergerl" vor dem großen Skilift Angst hatte, wie man in der Hütte Kasnocken aß und wie die Skilehrerin die Schusshocke erklärte - freilich in ihrem urigen, einheimischen Dialekt.

Aber Moment einmal! Heute hört sich das ganz anders an. Wer in den letzten Jahren auf die Piste ging, wird viele Skilehrer mit anderer Muttersprache gehört haben. Schusshocke und Stockeinsatz werden heute nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Tschechisch, Ungarisch oder Russisch, manchmal sogar auf Dänisch erklärt. Immer mehr Skilehrer stammen gar nicht aus Österreich. In Salzburg machen zum Beispiel jährlich 2000 Personen eine Aus- oder Weiterbildungen des Berufsskilehrerverbandes - 40 Prozent davon kommen aus dem Ausland.

Im Volksglauben mag der Skilehrer noch so ein Typ sein wie Hansi


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige