Vernissage

Vergängliche Kunst aus Staub und Asche

Lexikon | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Der aus Kroatien stammende Künstler Igor Eskinja hat in Venedig Malerei studiert, aber Leinwand und Farbtube schon länger hinter sich gelassen. Das Bank Austria Kunstforum präsentiert in seinem Raum für Gegenwartskunst tresor nun eine der räumlichen Interventionen des 1975 geborenen Künstlers, die sich stets subtil an der Grenze der Wahrnehmbarkeit bewegen. So legte er etwa ein ornamentales Muster aus Staub über den Boden einer Galerie, das sich durch die unachtsamen Schritte der Besucher langsam auflöste. Andernorts verwendete er Klebebänder, um eine geometrische Raumzeichnung zu schaffen. Eskinja arbeitet immer ortsspezifisch, und man darf gespannt sein, was er sich für seine Wiener Ausstellung einfallen lässt. NS

BA Kunstforum, tresor,Do 19.00; bis 6.3.


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