Neu im Kino

Ges(ch)ichtsbilder der Szene Linz: "Es muss was geben“

Lexikon | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Ein Titel wie ein dokumentarischer Imperativ: "Es muss was geben“ beschwört Wirklichkeiten, deren Existenz bezeugt und erzwungen sein will. In dieser Doku über die Linzer Musikszene sagt der Stunde-null-Mythos: Erst war in Linz nix, dann kam Punk und es hat was gegeben. Nämlich Festln und Wickel, Hardcore, Hip-Hop und Attwenger. Was es kaum gibt in diesem Film zum gleichnamigen Linz-Bands-Interview-Buch, sind Archivbilder. Oliver Stangl und Christian Tod zeigen Gesichtslandschaften von Forty-Somethings. Deren Erzählungen, mal heroisierend, mal scharfsinnig, oft amüsant, ersetzen ein Stück weit die fehlende Musik. Was es der Genderlogik der Interviews auch kaum gibt, ist die Beteiligung von Frauen an der Stahlstadtszene; die Kritik am "Machobusiness“, die Didi Bruckmayr (Fuckhead/Wipeout) in die Kamera feixt, stimmt total. DR

Ab Fr in den Kinos


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