Kurz und klein

 Meldungen

Politik | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Gastons Geldkoffer Für wen hatte der Ex-Hypo-Chef Wolfgang Kulterer im Jahr 2005 in Liechtenstein 3,2 Millionen Euro in bar abgehoben? Laut Kurier war es der Waffenproduzent Gaston Glock. Das zumindest deutete Kulterers Anwalt gegenüber der Sonderermittlungsgruppe "CSI Hypo“ an. Glocks Anwälte schwiegen dazu zunächst, ebenso wie zur Frage, wem jene 51 Millionen US-Dollar gehören, die über das gleiche Hypo-Konto in Liechtenstein später in die Karibik überwiesen wurden.

Bevorzugte Bauern Die Arbeiterkammer plant eine Verfassungsklage gegen das Budget. AK-Direktor Werner Muhm begründet dies mit dem Lieblingsargument der SPÖ: Verteilungsgerechtigkeit. Die Bauern seien nicht nur "die größten Nehmer aus dem Budget“, sondern hätten sich außertourliche Vorteile verschafft, während alle anderen Einbußen hinnehmen müssten. Per Verordnung habe ÖVP-Finanzminister Josef Pröll den steuerlichen Vorteil der sogenannten Pauschalierung für einen noch größeren Kreis von Landwirten geöffnet. Dadurch würden nicht einmal Bauern mit 100 Hektar Ackerland Einkommensteuer zahlen.

957,60

Euro kostet es ab 2011, einen Monat Pensionszeit nachzukaufen. Vergangenes Jahr zahlte man 312,36 Euro.

Praymann Föll Das Image der Koalition ist schlecht. Wohl deshalb starten Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll erstmals mit einem gemeinsamen Neujahrsauftakt ins politische Jahr. Kommenden Mittwoch wollen sie vor 1500 Gästen in der Hofburg zeigen, dass sie nicht nur streiten und blockieren können.

Rare Rektorinnen Die Uni Wien sucht einen neuen Rektor, nach zwölf Jahren will Georg Winckler nicht erneut kandidieren. Die Findungskommission schlägt drei Nachfolger vor: Heinz Engl (Vizerektor der Uni Wien), Wolf Rauch (Ex-Rektor der Uni Graz) und Steffen Huck vom University College London. Im Dreiervorschlag findet sich keine Frau, es hätte "keine geeigneten Kandidatinnen“ gegeben.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige