Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Bildungsvolksbegehren: wenn Lehrer ein bisschen Hoffnung schöpfen

Ingrid Brodnig

Forscher, Philosophen, Studierendenvertreter. Sie alle kamen vergangenen Montag in die Ovalhalle im Museumsquartier, um über Bildung zu diskutieren. Ex-SPÖ-Finanzminster Hannes Androsch lud zum Vernetzungstreffen, im Frühjahr soll das von ihm initiierte Bildungsvolksbegehren starten.

Unter den mehr als 100 Besuchern befand sich auch Gerda Reißner, die an der Hauptschule Schopenhauerstraße unterrichtet. "Mir war die Teilnahme ein Anliegen“, sagt die Frau, die seit mehr als 30 Jahren im Klassenzimmer steht. Sie hat sogar ein Motivationsschreiben verfasst, um zu der Veranstaltung eingeladen zu werden. Die 100 Teilnehmer repräsentieren einen Teil der Öffentlichkeit, über den viel zu selten berichtet wird: engagierte Bürger, die auf eine Bildungsreform hoffen.

Fünf Stunden dauert das Treffen, die Teilnehmer diskutieren in kleinen Gruppen und präsentieren

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