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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Versuchen wir, positiv ins neue Jahr zu starten. Da wäre zum Beispiel Phoenix, das gestern erst frisch im Postkasten lag - obwohl eigentlich Dezember draufsteht, aber bei einer Vierteljahreszeitschrift ist Aktualität kein Kriterium. Dass Phoenix, herausgegeben vom früheren Standard-Chefredakteur Gerfried Sperl, ohne Medienkonzern im Hintergrund nun ins zweite Jahr startet, ist schon an sich eine Leistung. Noch dazu, wo das Heft auf politische Analyse setzt und so etwas sein will wie Le Monde diplomatique auf Österreichisch. In der aktuellen Ausgabe lautet das Schwerpunktthema Integration. Das kommt zwar etwas spät, ist aber trotzdem interessant. Da geht es unter anderem um die "Gemma Lugner“-Generation und die Bedeutung der Sprache für die Integration oder um Kritik am Integrationsbegriff aus sozialwissenschaftlicher Sicht. Dazu jedes Mal noch einen Text der Globalisierungskritikerin Naomi Wolf und ein politischer Kurzkrimi. Infos zu Phoenix gibt es unter www.phoenix-zeitschrift.at.


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