Was fährt denn da?  

Radcore im Winter

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Bericht: Petra Sturm

Mit Totenkopffahnen beflaggte Räder, verwegen kostümierte Pedalhelden, mit Bart, Hut und Augenklappe die Mobilität zu Rad genießend, und das auch noch Anfang Jänner: "Piratislava“ heißt das wahrscheinlich unverfrorenste Radrennen überhaupt. Trotz unerwartet milden Wetters haben die Radpiraten vergangenen Samstag vor allem eines gekapert: das Vorurteil, dass man im Winter nicht Rad fahren könne. Schon gar nicht 90 Kilometer weit von Wien nach Bratislava.

Bevor die hochmotivierten Teilnehmer die salzigen Straßen Wiens für den Donauradweg verlassen konnten, mussten in Wien noch die ersten Aufgaben gelöst werden: kollektives Totenkopftätowieren, Schatzsuchen am Wagenplatz in der Lobau und Golddukatensammeln.

Warum als Pirat und per Rad nach Bratislava? Vielleicht weil so ein Radpirat hart im Nehmen ist. Er wetzt gerne den Säbel, treibt Schabernack mit seinen gleichgesinnten Rennkollegen und weiß um den Mehrwert von positiver, verspielter Lebenseinstellung und

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